28.03. - 03.05.26

Karin Dlugaiczik Spannungsfelder
 


Einführung durch Frank Thiele

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Acrylmalerei



Atmosphärisch, vielschichtig, bewegend – mit ihrer Ausstellung „Spannungsfelder“ zeigt Karin Dlugaiczik im Kunsthaus Einbeck abstrakte Landschaften, die zwischen Wahrnehmung und innerem Erleben entstehen.


Die Künstlerin lebt und arbeitet in Südniedersachsen, eingebettet zwischen Harz und Solling, einer Region, die sie mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft immer wieder aufs Neue inspiriert. Als leidenschaftliche Naturliebhaberin verbringt sie viel Zeit draußen, stets mit offenem Blick für die feinen Nuancen von Licht, Farbe und Form.


Ihr Schwerpunkt liegt in der Acrylmalerei, insbesondere in der Darstellung abstrakter Landschaften. Dabei geht es ihr nicht um das exakte Abbilden der Natur. Vielmehr fängt sie Stimmungen und Eindrücke ein, transformiert Gesehenes in farbliche Kompositionen und schafft so Werke, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion variieren. So ergibt sich eine Harmonie, die nicht geplant werden kann, sondern während des Malprozesses auf dem Bild entsteht. Die Natur dient ihr als Ausgangspunkt, ihre Bilder sind Interpretationen, keine Reproduktionen.


Ihre künstlerische Ausbildung umfasst ein breites Spektrum an Workshops, Malreisen und Seminaren in den Bereichen Malerei und Zeichnung. Dabei verbindet sie intensive praktische Arbeit mit der Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen. Ergänzt wird dies durch die Teilnahme an vielfältigen kunsthistorischen Lehrgängen, die eine fundierte Basis für ihr künstlerisches Schaffen bilden.


Die Arbeiten laden dazu ein, eigene Assoziationen zuzulassen und sich auf die emotionale Kraft von Farben und Strukturen einzulassen. Die Werke wirken gleichzeitig geerdet und frei, ruhig und bewegt, wie die Landschaften, die sie inspirieren. Der Betrachter darf sich auf eine Reise des Dialogs mit dem Gesehenen begeben.


Die Landschaften, denen die Künstlerin begegnet – weite Horizonte, flüchtige Lichtstimmungen, das Spiel von Wind und Wetter – hinterlassen Spuren, die weit über das Sichtbare hinausreichen. In ihren Bildern werden diese Erfahrungen zu inneren Landschaften, die sich zwischen Erinnerung und Emotion bewegen.


Kunst lebt von Rückbezügen und Querbezügen. Kunst ist ein Prozess, das Wagnis einzugehen, auf einer leeren weißen Leinwand inneren Stimmungen und gespeichertem Gesehenem Raum zu geben, einen Entstehungsprozess zuzulassen.


Spannungsfelder zeigt Werke, die aus diesem Erleben heraus entstehen. Manche Motive bleiben gegenständlich verankert, andere lösen sich in abstrakte Farb- und Formräume auf. Zwischen beiden Polen entsteht ein Feld, in dem Wahrnehmung und Gefühl miteinander ringen, sich ergänzen und gegenseitig verstärken. Die Natur dient dabei nicht als Vorlage, sondern als Resonanzraum, ein Ort, an dem Stille, Kraft, Bewegung und Verletzlichkeit zugleich zu finden sind.

Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Spannungsfelder mitzuerleben: das Wechselspiel zwischen Außenwelt und innerem Echo, zwischen dem, was gesehen wurde, und dem, was daraus geworden ist. Jede Arbeit ist eine Annäherung, die Intensität eines Moments festzuhalten, nicht als Abbild, sondern als Impression.

28.03. - 03.05.2026

Samstag 11 - 13 Uhr
Sonntag 15 - 17 Uhr

Kunst mitten in der Stadt! Knochenhauerstraße 7, 37574 Einbeck